Darsteller: Filip Garbaci, Rolf Hoppe, Bogdan Koca, Anna Kulej, Daniel Furmaniak
Regisseur(e): Robert Glinski
Format: DVD-Video, Untertitelt, HiFi Sound, Ungekürzte Ausgabe
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Polnisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Erscheinungstermin: 12. November 2010
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 94 Minuten
Tomek ist fünfzehn. Er lebt an der polnisch–deutschen Grenze und träumt von einem Observatorium, das er zusammen mit anderen Jugendlichen und seinem ehemaligen Deutschlehrer aufbauen will. In einigen Wochen ist der Merkur zu sehen. Doch leider fehlt das Geld für ein ordentliches Teleskop. Die Schule weigert sich, das nötige Geld bereitzustellen. Und auch der örtliche Pfarrer möchte die sonntägliche Kollekte lieber für barmherzige Werke verwenden. Tomek ist enttäuscht. Er geht nicht mehr zum Astronomieclub und schwänzt nun auch die Jugendstunden beim Pfarrer. In der einzigen Disco im Ort, im „Zodiak“, hat er die gleichaltrige Marta kennen gelernt und sich in sie verliebt. Zusammen verbringen sie nun jede freie Minute. Marta ist voller Energie. Sie will ihre Jugend nicht verschlafen, wie sie sagt, träumt von schicken Klamotten und Veneers, und Keramikverblendungen für die Zähne, wie bei einem Hollywoodstar.
Tomek verspricht ihr das Geld für die teure Behandlung zu besorgen. Aber woher? Tomek nimmt jeden Job auf dem Markt an, verkauft Spargel und Gartenzwerge an deutsche Grenztouristen. Der Erlös ist minimal. Doch er will sich vor Marta nicht die Blöße geben und als Verlierer dastehen. Tomek bittet seinen besten Freund Ciemny um einen Kredit. Ciemny lehnt ab. Er hat das Geld schwer verdient. Als Stricher bietet er sich älteren Männern im „Zodiak“ an. Vielleicht borgt ihm Borys, der Zuhälter, ja was, sagt Ciemny. Doch auch Borys gibt Tomek kein Geld. Stattdessen bietet er ihm einen Job an. Für einen Moment zögert Tomek, doch dann nimmt er Borys Angebot an. Tomek bekommt seinen ersten Klienten. Diese Grenzüberschreitung ist folgenschwer und löst keines seiner Probleme. Die Spirale führt Tomek weiter abwärts. Marta verlässt Tomek für den älteren Arek. Max, ein Klient, vergewaltigt Tomek und bringt ihn dabei fast um. Doch Tomek gibt nicht auf – er beginnt selbst, als Zuhälter zu arbeiten und schreckt nicht davor zurück, seinen Freund Ciemny damit in Gefahr zu bringen. Tomek muss auf schmerzhafte Weise feststellen, dass alles im Leben einen Preis hat – und Tomek bezahlt ihn mit seiner Jugend.
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DVD-Neuerscheinung zum Thema Kinderprostitution: Ich, Tomek - bei Salzgeber & Co Medien GmbH - vom 07.01.2011 TABU Kinderprostitution: "Regisseur Robert Glinski inszenierte ein starkes Stück Gegenwartskino" - Bestes Schauspielerdebüt für Filip Garbacz(Tomek) in: Ich, Tomek
Der Laiendarsteller Filip Garbacz(Tomek), des jetzt auf DVD erhältlichen Spielfilms "Ich, Tomek", erhielt bereits mehrere Auszeichnungen. Darunter auch für das Bestes Schauspielerdebüt beim Polnischen Filmfestival in Gdynia. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden vergab an den Film das "Prädikat besonders wertvoll". Kinostart dieses mitreißenden Spielfilms zum brisanten Thema der Kinder- und Jugendprosititution war am 16. Juni 2010. Unsere Meinung zum Film: "Man(n) kann sich für Geld vieles kaufen - auch SEX - ,aber niemals eine echte Zuneigung und die Liebe eines Jungen". Dennoch gibt es auch sexuelle Dienstleistungen, wo Strichjungen und Freier in beiderseitigen Einvernehmen handeln. Lesen und schauen Sie mehr zum Filminhalt mit einem Klick... http://k13-online.krumme13.org/news.php?s=read&id=1898